Familie Weißensteiner, vlg. Großseis Hall bei Admont, Obersteiermark, Österreich
Familie Weißensteiner, vlg. GroßseisHall bei Admont, Obersteiermark, Österreich

Geschichte des

Österreichischen Pinscher

Anfang des vorigen Jahrhunderts war der Österreichische Pinscher in Mitteleuropa als Bauern- und Landhund weit verbreitet. Durch die geringe Größe und die Genügsamkeit war er der ideale Hund auf den Höfen. Doch im Laufe der Zeit wurde der Österreichische Pinscher immer mehr durch den Deutschen Schäferhund, Jagdhunde und andere in Mode kommenden Rassen verdrängt.

 

Ab 1921 begann Prof. DDr. Emil Hauck mit der planmäßigen Zucht und erreichte, dass der Landpinscher (früher auch oft "Semmelhund" oder "Rattler" genannt) 1928 als "Österreichischer kurzhaariger Pinscher" vom ÖKV und FCI anerkannt wurde.

 

Doch trotz dieser Bemühungen gab es in den 70er Jahren nur noch einen Zuchtrüden und die Rasse stand kurz vor dem Aussterben.

 

Danach verdanken wir es Familie Mangold die sich mit dem Zwinger "vom Schildbach" dieser tollen Hunde annahm, sogenannte Landpinscher einkreuzte und es somit wieder Welpen gab.

 

Im Jahr 2003 wurde die Rassebezeichnung auf "Österreichischer Pinscher" geändert.

Im Laufe der Rassegeschichte des Österreichischen Pinscher gab es immer wieder Vereine, die sich um die Rasse kümmerten.

2002 wurde wieder ein Verein, der Klub für Österreichische Pinscher-KÖP gegründet. Es wurden Zuchtkriterien erstellt, die nicht nur den Rassestandard als Zuchtziel sehen, sondern auch den Inzuchtkoeffizienten niedrig zu halten und durch Landpinschereinkreuzungen die genetische Basis zu verbreitern. Vor allem Frau Mag. Huspeka, die ehemalige Obfrau des Klubs und Familie Mangold leisten hier mit ihrem "Landpinscherprojekt" und dem "Projekt zum Aufbau einer breiten genetischen Basis des Österreichische Pinschers" wertvolle Arbeit.

 

Doch noch immer gibt es relativ wenige Österreichische Pinscher mit Papieren, zirka 600 Hunde weltweit, davon ungefähr 300 in Österreich, die Zukunft als Rassehund ist somit sehr ungewiss. Nur wenn sich immer wieder Menschen für diese Hunde begeistern können und mit ihren Hunden eine Zuchtzulassung anstreben und dann eventuell bereit sind ihren Rüden zum Decken bereit zu stellen oder mit ihrer Hündin Welpen groß zu ziehen wird ein Überleben dieser Rasse in den nächsten Jahren gesichert sein.

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